Vor dem Gruppenfinale: Marokkos Frauen treffen auf Senegal – Vilda sieht Team „auf dem Weg zur Fußball-Großmacht“

Das Prince-Moulay-Hassan-Stadion in Rabat

Die marokkanische Frauen-Nationalmannschaft steht beim heimischen Afrikacup 2026 kurz vor dem Einzug ins Viertelfinale. Nach zwei Siegen in den ersten beiden Gruppenspielen führt Marokko die Gruppe A mit sechs Punkten an und benötigt im abschließenden Gruppenspiel gegen Senegal nur noch ein positives Ergebnis, um sich endgültig für die K.-o.-Runde zu qualifizieren.

Cheftrainer Jorge Vilda warnte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel jedoch ausdrücklich vor dem Gegner: „Senegal hat sich deutlich weiterentwickelt“, sagte der spanische Trainer. „Die Mannschaft verlässt sich nicht mehr nur auf direktes Spiel und Schnelligkeit, sondern kann inzwischen auch kollektiv und auf hohem Niveau aufbauen.“

Vilda, der zuvor die spanische Nationalmannschaft trainiert hatte, zeigte sich gleichzeitig überzeugt vom eingeschlagenen Weg des marokkanischen Frauenfußballs: „Die Mannschaft ist enorm gewachsen. Die Spielerinnen haben Selbstvertrauen, Qualität und die nötige Erfahrung, um die Gruppenphase bestmöglich abzuschließen.“ Er lobte zudem die langfristige Entwicklungsstrategie des marokkanischen Fußballverbands FRMF unter Präsident Fouzi Lekjaa, die mit Investitionen in Jugendarbeit und Talentsichtung die Basis für den aktuellen Erfolg gelegt habe. Marokko habe „alle Voraussetzungen, um eine der führenden Nationen im afrikanischen und sogar im Weltfußball der Frauen zu werden“, so Vilda.

Das Spiel gegen Senegal findet im Prince-Moulay-Hassan-Stadion in Rabat statt. Für Marokko, das den Afrikacup der Frauen bereits zum zweiten Mal in Folge ausrichtet, wäre der Einzug ins Viertelfinale ein weiterer Schritt auf dem Weg zum angestrebten Heimtitel.

Quelle: Hespress English

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