Futsal-Afrika-Cup 2026: Gastgeber Marokko trifft auf Algerien, Libyen und Sambia

Foto: Wikimedia Morocco, Lizenz CC BY-SA 4.0, Quelle: Wikimedia Commons

Der Gastgeber kennt seine Gegner: Bei der Auslosung im Mohammed-VI-Fußballkomplex in Salé wurde Marokko in Gruppe A des Futsal-Afrika-Cups 2026 gemeinsam mit Algerien, Libyen und Sambia gelost. Das Turnier findet vom 12. bis 21. Oktober im eigenen Land statt.

Titelverteidiger mit beeindruckender Bilanz

Marokko geht als klarer Favorit in die Endrunde: Die Nationalmannschaft hat die vergangenen drei Ausgaben des Futsal-Afrika-Cups in Serie gewonnen – 2016, 2020 und 2024 – und besitzt damit aktuell die stärkste Bilanz im afrikanischen Futsal der jüngeren Vergangenheit. Ein vierter Titel in Folge wäre ein historischer Erfolg und würde Marokkos Dominanz in dieser Disziplin weiter untermauern.

Gruppe B mit Ägypten als Hauptkonkurrent

In Gruppe B treffen unterdessen Ägypten, Angola, Mosambik und Tansania aufeinander, womit das Teilnehmerfeld des achtköpfigen Turniers komplett ist. Ägypten gilt traditionell neben Marokko als eine der futsalstärksten Nationen Afrikas, sodass ein mögliches K.o.-Duell zwischen beiden Ländern in der K.o.-Phase als vorzeitiges Endspiel gehandelt werden könnte.

Weiterer Baustein in Marokkos Sport-Kalender

Die Austragung des Futsal-Afrika-Cups reiht sich in eine lange Liste internationaler Sportereignisse ein, die Marokko in den kommenden Jahren ausrichtet – von der WAFCON über die Vorbereitung auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2030 bis zu zahlreichen weiteren kontinentalen Wettbewerben. Für den marokkanischen Verband ist das Turnier im Oktober zugleich eine Gelegenheit, die eigene Infrastruktur und Organisationskompetenz erneut unter Beweis zu stellen, während die Nationalmannschaft auf heimischem Boden ihren Titel verteidigen will.

Quellen: Morocco World News

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