
Marokkos Nationalmannschaft bleibt in der Qualifikation zum Afrika-Cup 2027 makellos: Am Dienstag setzten sich die Atlas-Löwen im südafrikanischen Bloemfontein mit 2:0 gegen Lesotho durch. Brahim Díaz brachte Marokko kurz vor der Pause in Führung, Azzedine Ounahi sorgte in der 82. Minute für die Entscheidung. Nach dem 2:0 zum Auftakt gegen Gabun führt Marokko die Gruppe A mit sechs Punkten an.
Díaz bricht den Widerstand kurz vor der Pause
Trainer Mohamed Ouahbi rotierte im Vergleich zum Gabun-Spiel und schickte eine veränderte Elf auf den Rasen. Lesotho stellte sich im Free State Toyota Stadium tief in die eigene Hälfte und machte allein in der ersten Halbzeit 14 Balleroberungen durch Abfangen von Pässen. Marokko hatte viel Ballbesitz, tat sich gegen den dichten Abwehrriegel aber lange schwer.
Der Durchbruch gelang in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45.+1): Nach einem Abwehrfehler der Gastgeber traf Brahim Díaz zur Führung. Der Offensivspieler, dessen Einsatz wegen muskulärer Probleme im Vorfeld offen gewesen war, war damit erneut zur Stelle.
Ounahi macht den Sack zu
Nach dem Seitenwechsel wechselte Ouahbi offensive Kräfte ein und hielt den Druck hoch. In der 82. Minute erhöhte Azzedine Ounahi nach einer Vorlage von Soufiane Rahimi auf 2:0. Ounahi erhielt in der Spielstatistik die beste Note aller Akteure und war auch defensiv aktiv. Zwei gelbe Karten gab es für Marokko: Oussama Targhalline (73.) und Rahimi (85.) sahen jeweils Gelb.
Blick auf die Gruppe
Mit zwei Siegen aus zwei Spielen und einer Tordifferenz von 4:0 steht Marokko an der Spitze der Gruppe A. Niger folgt mit drei Punkten und sollte am Dienstag noch gegen Gabun spielen. Die nächsten Spiele stehen am 11. November an: Marokko trifft dann auf Niger, Lesotho spielt gegen Gabun. Zuvor steht in Tanger noch das Testspiel gegen Ghana auf dem Programm, für das der Vorverkauf bereits gestartet ist.
Für Ouahbi, der nach dem WM-Aus einen Umbruch im Kader eingeleitet hat, sind die zwei Pflichtsiege ein solider Start in die neue Zyklusphase.
Quellen: Hespress English, Yabiladi, Africasoccer


