
Marokkos Futsal-Nationalmannschaft steht zum vierten Mal in Folge im Finale des Afrika-Cups. Im zweiten Halbfinale am Montagabend in Rabat deklassierte der Titelverteidiger Ägypten mit 6:0. Im Endspiel am Mittwoch, 21. Oktober, trifft das Team von Gastgeber Marokko auf Angola.
Dreierpack von Chaaraoui, früher Doppelschlag
Die „Atlas-Löwen“ erwischten in der Halle Prince Moulay Abdellah einen Start nach Maß. Soufiane Chaaraoui brachte Marokko in der 9. Minute in Führung, nur eine Minute später erhöhte Ismail Amzal auf 2:0. Amzal traf in der 15. Minute erneut, der Treffer wurde nach einer Überprüfung durch den Videoschiedsrichter anerkannt. Nach der Pause erhöhte Bilal Bakkali (22.) auf 4:0, ehe Chaaraoui in der 31. und 38. Minute zu seinem Hattrick kam. Die Ägypter, die zwischen 1996 und 2020 sechs Endspiele in Folge erreicht hatten, fanden gegen die marokkanische Defensive kein Mittel.
Schon in der Gruppenphase hatte Marokko überzeugt: Auf das 4:0 gegen Algerien zum Auftakt folgte ein 7:0 gegen Sambia, mit dem das Halbfinale perfekt gemacht wurde.
Angola dreht Rückstand gegen Algerien
Im ersten Halbfinale hatte sich Angola mit 3:2 gegen Algerien durchgesetzt. Die Algerier führten durch Tore von Mathieu Hammad (9.) und Ait Hamadouche (19.) zur Pause noch mit 2:0. Nach dem Seitenwechsel drehten Aderito Santos (29.), Hornes Do Santo (35.) und Francisco Gabriel Chico (38.) die Partie noch.
Finale am Mittwochabend
Das Endspiel steigt am Mittwoch, 21. Oktober, um 20 Uhr Ortszeit in derselben Halle in Rabat. Marokko will dort den Titel verteidigen und vor heimischem Publikum den Erfolgslauf fortsetzen. Mit Angola wartet allerdings ein Gegner, der sich im Turnier als widerstandsfähig erwiesen hat und gegen Algerien einen Zwei-Tore-Rückstand aufholte.
Quellen: Africa Soccer, Hespress English, CAF


