Ezzalzouli soll Betis treu bleiben: Kein Winterwechsel zu PSG oder Barcelona

Abde Ezzalzouli im Trikot der marokkanischen Nationalmannschaft am Ball
Foto: A.Nawfel, Lizenz CC BY 4.0, Quelle: Wikimedia Commons

Abde Ezzalzouli bleibt voraussichtlich bei Real Betis. Nach Angaben des Portals Africa Soccer, das sich auf Berichte der spanischen Zeitung Sport und von Africa Foot sowie auf Quellen im Umfeld des Spielers beruft, hat der marokkanische Nationalspieler einen Winterwechsel zu Paris Saint-Germain oder dem FC Barcelona ausgeschlossen. Eine Bestätigung von Spieler oder Klubs liegt nicht vor – es handelt sich um Medienberichte.

Kein Wechsel im Winter geplant

Laut dem Bericht soll Ezzalzouli einen Abschied mitten in der Saison nicht in Betracht ziehen. Sein Vertrag in Sevilla läuft demnach bis Juni 2029, die Ausstiegsklausel wird auf rund 60 Millionen Euro beziffert. Betis habe ohnehin nicht vor, den Flügelspieler abzugeben.

Zuletzt war PSG als möglicher Interessent genannt worden, weil sich Angreifer Khvicha Kvaratskhelia verletzt hat. Der Spieler soll jedoch nicht bereit sein, mitten in der Spielzeit zu wechseln. Zu einem möglichen Kontakt mit Barcelona heißt es, Personen aus dem Umfeld des Spielers dementierten Gespräche – sowohl aktuell als auch im vergangenen Sommer. Die Katalanen halten weiterhin 20 Prozent der Rechte an Ezzalzouli.

Starke Saison, klare Rolle

Sportlich spricht einiges für den Verbleib: In dieser Saison kommt Ezzalzouli laut Africa Soccer auf vier Tore und eine Vorlage in elf Pflichtspielen (874 Minuten). In der vergangenen Spielzeit verbuchte er in 29 Ligaspielen zehn Tore und acht Assists (Angaben laut Africa Foot). Bereits Ende Oktober hatten wir über ein frühes Gerücht um Barcelona und PSG berichtet – konkrete Verhandlungen gab es nach damaligem Stand nicht.

Auffällig ist, dass sich die Berichte inzwischen widersprechen: Während Ende Oktober noch von einer Beobachtung durch Paris und Barcelona die Rede war, betonen die jüngsten Meldungen die Verbundenheit zu Betis. Ob sich daran im Januar etwas ändert, hängt vor allem davon ab, ob ein Klub tatsächlich ein konkretes Angebot vorlegt. Bislang ist davon in keiner der genannten Quellen die Rede.

Einordnung für die Atlas-Löwen

Für die marokkanische Nationalmannschaft, die unter Trainer Ouahbi nach dem WM-Aus im Umbruch ist, wäre ein Verbleib in einem stabilen Umfeld mit regelmäßiger Spielzeit eine gute Nachricht. Ganz vom Tisch ist ein Wechsel aber nicht: Mit einer Klausel von etwa 60 Millionen Euro bleibt Ezzalzouli im Sommer ein Thema, wenn Spitzenklubs ernst machen. Für den Moment gilt: früheres Gerücht, jetzt eher Entwarnung – belastbar ist das erst, wenn sich Betis oder der Spieler selbst äußern.

Quellen: Africa Soccer

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