
Drei Spieler der marokkanischen Nationalmannschaft kämpfen um die höchste individuelle Auszeichnung des afrikanischen Fußballs: Der Kontinentalverband CAF hat Achraf Hakimi, Brahim Díaz und Ismael Saibari für die Wahl zum Afrikas Fußballer des Jahres 2026 nominiert. Die Gala findet am 7. Dezember in Lagos (Nigeria) statt.
Hakimi will den Titel verteidigen
Hakimi, der die Auszeichnung 2025 gewonnen hatte, strebt den zweiten Titel in Folge an. Der Außenverteidiger von Paris Saint-Germain war zuletzt auch unter den 26 Finalisten der FIFPRO-Weltelf 2026 und landete im Ballon-d’Or-Ranking auf Rang 13. Díaz und Saibari wurden vor allem für ihre Leistungen mit den Atlas-Löwen nominiert, die bei der Weltmeisterschaft 2026 das Viertelfinale erreicht hatten.
Die Konkurrenz ist prominent: Aus dem Senegal stehen Sadio Mané, Pape Gueye und Ismaïla Sarr auf der Liste. Insgesamt umfasst die Nominiertenliste zehn Namen.
Marokko in fast allen Kategorien vertreten
Auch abseits der Hauptkategorie ist Marokko stark aufgestellt. Als Trainer des Jahres sind Nationalcoach Mohamed Ouahbi und sein Vorgänger Walid Regragui nominiert. Bei den Torhütern stehen Yassine Bounou und Ahmed Reda Tagnaouti auf der Kandidatenliste. Für den Preis als bester Nachwuchsspieler wurden Ayoub Bouaddi und Abdellah Ouazane vorgeschlagen.
Für Saibari ist die Nominierung zugleich ein kleiner Trost: Der Bayern-Profi fehlt wegen einer Sprunggelenksoperation im Aufgebot für die anstehenden Spiele gegen Niger. Díaz hingegen darf auf eine Rückkehr ins Rampenlicht hoffen, nachdem sein Name zuletzt vor allem im Zusammenhang mit Wechselgerüchten fiel.
Entscheidung in Lagos
Bis zur Gala am 7. Dezember bleibt noch Zeit für weitere Spekulationen. Hakimi geht als Titelverteidiger und mit der Erfahrung zweier Jahre auf Topniveau bei PSG als einer der Favoriten in die Abstimmung; wie die Entscheidung ausfällt, ist offen.
Quellen: Hespress English, Africa Soccer


