
Nationaltrainer Jorge Vilda hat nach dem geglückten Einzug ins WAFCON-Halbfinale und der gesicherten Qualifikation für die Frauen-Weltmeisterschaft 2027 sofort den Blick nach vorne gerichtet. „Wir haben unser erstes Ziel erreicht, aber hier hören wir nicht auf. Ab morgen richten wir unseren Fokus auf das Halbfinalspiel“, sagte der Spanier nach dem 2:1-Erfolg gegen Südafrika.
Ergebnis eines längerfristigen Aufbauprojekts
Vilda betonte, die WM-Qualifikation sei kein Zufallserfolg, sondern das Resultat eines systematischen Aufbaus des marokkanischen Frauenfußballs über mehrere Jahre. Der Coach verweist damit auf eine Entwicklung, die von der WAFCON-Finalteilnahme 2022 über das Achtelfinale bei der Weltmeisterschaft 2023 bis zur aktuellen Kampagne reicht – eine Kontinuität, die im afrikanischen Frauenfußball keineswegs selbstverständlich ist.
Kein Grund zum Ausruhen vor dem Halbfinale
Trotz der historischen Bedeutung der WM-Qualifikation ließ Vilda keinen Zweifel daran, dass die Mannschaft sich nicht mit dem bereits Erreichten zufriedengeben will. Im Halbfinale am Mittwoch in Rabat wartet mit Kamerun ein Gegner, der im Viertelfinale bereits Rekordchampion Nigeria aus dem Turnier geworfen hatte. Für die Atlas-Löwinnen ist die Devise klar: Nach der historischen WM-Qualifikation soll nun auch der Finaleinzug bei der eigenen Heim-WAFCON angegangen werden – mit dem erklärten Anspruch, das Momentum der vergangenen Wochen nicht zu verspielen.
Quellen: Morocco World News


