Vierter Titel in Folge: Marokko besiegt Angola 5:2 und ist erneut Futsal-Afrikameister

Marokko bleibt die Nummer eins im afrikanischen Futsal: Das Team von Trainer Hicham Dguig gewann am Mittwoch in der Prince-Moulay-Abdellah-Halle in Rabat das Finale des Futsal-Afrika-Cups gegen Angola mit 5:2 und feierte damit den vierten Titel in Folge nach den Erfolgen von 2016, 2020 und 2024.

Angola bricht Marokkos Serie – und verliert trotzdem

Bis zum Endspiel hatte Marokko im Turnier keinen einzigen Gegentreffer kassiert: 4:0 gegen Algerien, 7:0 gegen Sambia, 6:0 gegen Libyen und im Halbfinale 6:0 gegen Ägypten ergaben 23 Tore bei null Gegentoren. Im Finale war es Angolas João Josemar Cambangula, der in der 18. Minute zum 1:1 ausglich und als erster Spieler überhaupt im Turnier gegen die Gastgeber traf.

Die Antwort kam prompt. Nach Berichten von Yabiladi erzielte Othmane Idrissi in der 17. Minute die Führung, Youssef Jouad (19.) und Driss Raiss El Fenni (21.) schraubten das Ergebnis noch vor der Pause auf 3:1. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Ismael Amazal (33.) und Bilal Bakkali (35.) auf 5:1. Anderson Fortes verkürzte in der 37. Minute zum 5:2-Endstand.

Glückwunsch vom König

König Mohammed VI. gratulierte der Nationalmannschaft noch im Anschluss. Er sprach den Spielern „herzlichste Glückwünsche und Ausdruck des Stolzes“ aus, lobte ihre „herausragende und unterhaltsame professionelle Leistung“ sowie ihren Willen, den Titel zu verteidigen, und würdigte auch den Stab und den marokkanischen Fußballverband FRMF. Zudem zeigte sich der Monarch zufrieden mit der Organisation des Turniers und der Gastfreundschaft des Königreichs, das die achte Auflage des Wettbewerbs ausrichtete. Er wünschte der Mannschaft „weitere Titel und Erfolge“.

Bestätigung der Vormachtstellung

Mit dem Heimsieg unterstreicht Marokko seine Dominanz auf dem Kontinent: Es ist der vierte Titel nach 2016, 2020 und 2024. Für Angola, das im Halbfinale Algerien nach 0:2-Rückstand noch gedreht hatte, bleibt der zweite Platz ein starkes Ergebnis. Der Erfolg reiht sich in eine Woche ein, in der Marokkos Auswahlteams auch im Beachsoccer und im Frauenfußball für Schlagzeilen sorgten.

Quellen: Yabiladi, Morocco World News, beIN SPORTS

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